Wie viel kostet eine einvernehmliche Scheidung?

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Wie werden Scheidungskosten berechnet?

Wir geben Ihnen eine Übersicht zur Berechnung von Scheidungskosten. Sie haben auf anderen Websites günstigere Preise entdeckt? Wir erklären ganz offen, warum wir keine falschen Versprechungen machen, sondern nur realistische Preise anzeigen möchten. Zusätzlich zu den hier erklärten Kosten für das Gericht und den Anwalt, können noch Kosten für den Unterhalt auf Sie zukommen. Alle Informationen hierzu finden Sie im Spezialartikel zum Unterhalt.


Basis für die Scheidungskosten: der Streitwert

Wie viel das Einreichen und Durchführen einer Scheidung kostet, ist in Deutschland sehr klar geregelt. Die Scheidungskosten setzen sich aus Gerichts- und Anwaltskosten zusammen. Wie hoch diese Kosten sind, bestimmt der sogenannte Streitwert Ihrer Scheidung. Die Höhe des Streitwertes wird vom zuständigen Gericht festgesetzt.

Wie wird der Streitwert berechnet?

Für die Berechnung des Streitwerts wird das monatliche Nettoeinkommen von Ihnen und Ihrem Ehepartner zusammen gerechnet und auf 3 Monate hochgerechnet. Wenn Sie monatlich Kredite abbezahlen, werden diese vom Nettoeinkommen abgezogen - wichtig: hierbei werden keine Immobilienkredite vom Gericht berücksichtigt, sondern nur Konsumkredite, wie zum Beispiel für Ihr Auto. Hinzu kommen Kosten für die Durchführung des Versorgungsausgleichs (je nach Einkommen ca. 1000 € bis 2000 €). Für jedes gemeinsame minderjährige Kind werden vom Streitwert noch 750 € abgezogen.

Scheidungskosten in Kürze

  • Scheidungskosten = Gerichtsgebühr + Anwaltskosten
  • Höhe von Gerichtsgebühr und Anwaltskosten sind abhängig vom Streitwert
  • Streitwert = 3 x Nettoeinkommen der Ehepartner + Kosten für Versorgungsausgleich
  • Gemeinsame minderjährige Kinder und abzuzahlende Kredite mindern den Streitwert

Ihr Streitwert

Wenn Sie alle Angaben zu Ihrem Nettoeinkommen, Krediten, Kindern und dem Versorgungsausgleich gemacht haben, wird der Streitwert von uns für Sie vorläufig geschätzt. Der tatsächliche Streitwert wird dann vom Gericht während Ihres Scheidungstermins festgesetzt, er weicht jedoch meist kaum von unserer Berechnung ab.

Gerichtsgebühr und Anwaltskosten

Wichtig zu wissen: Bei streitigen Scheidungen sind die Kosten im voraus nicht genau schätzbar! Wenn es sich bei Ihnen um eine streitige Scheidung handelt, müssen beide Partner je einen Anwalt zahlen und diesen individuell nach Aufwand bezahlen. Bei aufwendigen und langwierigen Scheidungen können die Kosten für den Anwalt daher für beide Ehepartner sehr hoch ausfallen. Wenn Sie sich einvernehmlich scheiden lassen, sind die Kosten deutlich geringer und können im Voraus berechnet werden. Im Gerichtskostengesetz (GKG) und dem Gesetz über die Vergütung von Anwälten (RVG) sind die Gerichtskosten und Anwaltskosten genau festgelegt. Wenn Sie sich einvernehmlich (mit nur einem Anwalt) scheiden lassen, sparen Sie sich die Anwaltskosten für einen zweiten Anwalt und können zudem sicher gehen, dass keine versteckten Kosten auf Sie zukommen.


Falsche Tricks bei der Darstellung von Scheidungskosten

Sie haben auf anderen Websites günstigere Preise entdeckt als bei uns? Dies liegt vermutlich an den folgenden Tricks bei der Darstellung der Scheidungskosten, die die Kosten geringer erscheinen lassen, als sie tatsächlich sind.

1. Es wird nur die Hälfte der Gerichtskosten eingerechnet, da Ihr Partner diese ggf. übernimmt
Ihr Partner ist prinzipiell dazu verpflichtet, die Hälfte der Gerichtskosten zu übernehmen und Ihnen zu erstatten, wenn Sie sich einvernehmlich scheiden lassen. Dies ist aber auch bei den Anwaltskosten der Fall. Korrekterweise müssen die gesamten Kosten für das Gericht und die Anwaltsgebühren angegeben werden, da diese gesammelt zuvor überwiesen werden müssen. Ob und wann Ihr Partner Ihnen die Hälfte erstattet, oder wie Sie die Kosten untereinander aufteilen, liegt am Ende bei Ihnen und Ihrem Partner. Die Hälfte der Gerichtskosten generell einfach abzuziehen, verfälscht die Kosten. Daher weisen wir nur die tatsächlichen Kosten aus, die auf Sie und Ihren Partner zukommen.

2. Streitwertreduktion von 20-30% wird fest eingerechnet
Wir stellen für Sie bei Gericht einen Antrag auf Reduktion des Streitwerts um 25%, da Ihre Scheidung einvernehmlich und daher leicht durchzuführen ist. Ob diesem Antrag zugestimmt wird, ist jedoch Entscheidung des Gerichts. Ehrfahrungsgemäß wird dem Antrag jedoch eher selten zugestimmt. Wir zeigen Ihnen daher immer fokussiert die Kosten für eine Scheidung ohne Reduktion an, damit Sie sich auf die richtigen Kosten einstellen können und später nicht nachzahlen müssen. Im Nachhinein Geld zurück zu erhalten, falls das Gericht dem Antrag zustimmt, ist ja dann umso schöner.

Der einzige Trick, um mit Sicherheit viel zu sparen: einvernehmlich scheiden lassen!
Klären Sie alle wichtigen Themen zuvor mit Ihrem Partner ab, damit Sie sich erinvernehmich scheiden lassen können - denn dann ist nur ein Anwalt nötig und Sie sparen die sehr hohen Kosten für einen weiteren Anwalt. Sollten Sie sich bei einigen Themen noch unsicher sein, dann helfen unsere Partneranwälte Ihnen gerne jederzeit dabei, auch diese möglichst einfach und günstig abzuklären!

Ihre Scheidung

Sie möchten sich professionell, kostengünstig und unkompliziert scheiden lassen? Dann starten Sie jetzt mit Ihrer Scheidung! Sie können Ihre Scheidungskosten jederzeit erneut in Ihrer persönlichen Servicewelt berechnen und in nur 5 Minuten alle Angaben zu Ihrem Scheidungsantrag eingeben.

Sie haben noch Fragen?

Wir beraten Sie gerne persönlich! Sie erreichen uns jederzeit unter service@legalbird.de oder telefonisch zwischen 8 und 18 Uhr unter 0221/98651940


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